Risiken und Nebenwirkungen

Bestimmte Personengruppen müssen wir von der Behandlung ausschließen!

Es gibt Anwender, die von der Behandlung ausgeschlossen werden müssen, um Gesundheitsgefährdungen und Nebenwirkungen zu vermeiden. Zu den einschränkenden Faktoren gehören bestimmte Erkrankungen sowie die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamenten. Auch für Schwangere ist eine Kryolipolyse-Behandlung nicht ratsam.

Bitte sprechen Sie uns bei folgenden Problemen an – oder ziehen Sie Ihren Hausarzt zu Rate:
Wir empfehlen eine Kryolipolyse-Behandlung nicht bzw. führen sie nicht durch bei:

  • starkem Übergewicht

  • nach einem Herzinfarkt

  • bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße (KHK), Angina pectoris

  • bei Kollagenosen/Bindegewebserkrankungen (z. Lupus Erythematodes, Sklerodermie, Dermatomyositis)

  • bei Gefäßerkrankungen/Gefäßanomalien (z. Cutis Marmorata, Kryoglobulinämie, Raynaud-Symptom, Kälteunverträglichkeit)

  • bei aktiver Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)

  • im Falle einer Cortison-Langzeittherapie (ab 1 Jahr) oder bei erhöhter Zufuhr von Cortison (über 10 mg/Tag)

  • bei Schwangerschaft

  • an Hautarealen mit offenen oder infizierten Wunden, Blutungen, Hämorrhagie, beeinträchtigter periphere Zirkulation o. ä.

  • bei Hauterkrankungen

  • an Narbengewebe oder bei Hautleiden wie Ekzemen oder Dermatitis im Behandlungsgebiet

  • bei eingeschränkter Gefühlsempfindung der Haut

  • bei Lymphdrüsenkrebs oder bereits entfernten Lymphdrüsen

Nebenwirkungen

Als Nebenwirkungen können im Ausnahmefall Rötungen, Schwellungen, Blutergüsse, lokale Taubheitsgefühle oder Verspannungen auftreten. Durch die Kryolipolyse wird eine entzündungsähnliche Reaktion im Gewebe (bewusst) hervorgerufen, die der Patient allerdings nicht bemerkt. Übelkeit tritt auf keinen Fall auf; Schmerzen, Verbrennungen und Verhärtungen sind extrem selten.

Probleme nach der Behandlung

Bei zu kalorienhaltiger Ernährung und starker Gewichtszunahme können die Fettpolster zurückkehren, da die Fettzellen sich teilen. Achtet der Patient aber langfristig auf eine ausgewogene Ernährung, gepaart mit regelmäßigem Sport, so wirkt eine Kryolipolyse-Behandlung Problemzonen meist nachhaltig entgegen.